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Frau mittleren Alters liest auf ihrer Terrasse ein Beauty-Magazin zum Thema Kollagen. Entspannte Szene mit Cappuccino, Hautpflege, Anti-Aging und natürlicher Wohlfühlatmosphäre.

Kollagen für die Haut: was Cremes, Trinkkollagen & Wirkstoffe wirklich bringen

Geschrieben von: Marco Dors

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Lesezeit 8 min

Kollagen trinken oder cremen? Erfahre, was wirklich gegen Falten hilft, welche Wirkstoffe sinnvoll sind und warum Sonnenschutz so wichtig ist.

Kaum ein Beauty-Thema ist aktuell so präsent wie Kollagen. Ob in der Drogerie, auf Instagram, in der Apotheke oder sogar im Radio – überall geht es plötzlich um Kollagen-Drinks, Cremes und die Frage, wie wir unsere Haut möglichst lange straff und jugendlich halten können.


Und genau dabei taucht immer wieder dieselbe Frage auf: soll ich jetzt teure Ampullen zum Trinken kaufen? Oder bringt eine Creme mehr? Und was macht eigentlich wirklich Sinn?


Um diese Frage beantworten zu können, schauen wir uns zuerst an, was Kollagen eigentlich ist und welche Aufgaben es in unserer Haut übernimmt. Denn genau hier liegt der Unterschied zwischen sinnvoller Hautpflege und geschicktem Marketing.


Versteh mich nicht falsch: Kollagen gehört zu den wichtigsten Bausteinen unserer Haut. Es sorgt unter anderem dafür, dass unsere Haut fest, elastisch und widerstandsfähig bleibt. Entscheidend ist jedoch nicht, ob das Wort Kollagen möglichst groß auf einer Verpackung steht. Viel wichtiger ist die Frage, wie es überhaupt wirken kann – und wo seine Grenzen liegen.


Warum eine Creme anders funktioniert, als viele glauben, ob Kollagen zum Trinken tatsächlich Vorteile haben kann und welche Möglichkeiten es gibt, die körpereigenen Prozesse sinnvoll zu unterstützen, schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Was ist Kollagen eigentlich – und warum ist es für unsere Haut so wichtig?

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein unseres Körpers. Es verleiht der Haut Festigkeit und Elastizität und kommt außerdem in Knochen, Sehnen und Bindegewebe vor.


Ab etwa dem 25. Lebensjahr produziert unser Körper jedoch nach und nach weniger  – ein ganz natürlicher Alterungsprozess. Mit der Zeit macht sich das auch an der Haut bemerkbar:


  • die Haut verliert an Spannkraft.
  • sie wirkt weniger prall und elastisch
  • Feuchtigkeit geht schneller verloren
  • erste feine Linien und Fältchen entstehen.

Auch UV-Strahlung, Rauchen, Stress und andere Umwelteinflüsse können den Kollagenabbau beschleunigen. Deshalb sind ein guter Sonnenschutz und eine passende Hautpflege die beste Grundlage, um deine Haut langfristig zu unterstützen.


Frau ab 40 betrachtet ihr Gesicht nachdenklich im Spiegel und bemerkt erste Anzeichen nachlassender Hautfestigkeit und feiner Fältchen.

Kann eine Kollagen-Creme wirklich Falten aufpolstern?

Viele Cremes werben damit, deine Haut mit Kollagen zu versorgen und Falten sichtbar aufzupolstern. Das klingt zunächst einmal logisch. Schließlich könnte man denken: wenn meiner Haut mit zunehmendem Alter etwas fehlt, gebe ich es einfach von außen wieder zurück. Ganz so einfach funktioniert unsere Haut leider nicht.


Die enthaltenen Moleküle sind zu groß, um die Hautbarriere zu überwinden und dorthin zu gelangen, wo unser Körper seine eigenen Kollagenfasern bildet. Heißt das im Umkehrschluss, dass solche Cremes nichts bringen? Nein, überhaupt nicht. Sie können sehr wohl intensiv Feuchtigkeit spenden und dafür sorgen, dass sich Deine Haut glatter, geschmeidiger und praller anfühlt. Gerade feine Trockenheitsfältchen wirken dadurch häufig weniger ausgeprägt.


Was eine Creme nach heutigem Wissensstand allerdings nicht kann, ist verlorene Kollagenfasern einfach von außen wieder in die Haut einzubauen. Und genau diese Unterscheidung finde ich wichtig. Eine Creme kann durchaus gut sein – nur vielleicht aus einem anderen Grund, als uns die Werbung manchmal glauben lässt.


Wenn wir die Haut langfristig unterstützen möchten, lohnt es sich deshalb, auch auf Wirkstoffe zu schauen, die ihre natürlichen Erneuerungsprozesse unterstützen können.


Und was ist mit Kollagen zum Trinken?

Trinkampullen und Pulver sind in den vergangenen Jahren zu einem riesigen Beauty-Thema geworden. Und ich verstehe durchaus, warum: ein kleiner Drink am Morgen und die Haut wird von innen straffer – das klingt natürlich verlockend. Aber was passiert tatsächlich im Körper? Wenn Du Kollagen einnimmst, wird es bei der Verdauung in kleinere Bestandteile zerlegt. Dazu gehören unter anderem sogenannte Peptide. Das sind vereinfacht gesagt kleine Eiweißbausteine, die der Körper aufnehmen und weiterverwenden kann.


Und hier wird es interessant: Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Kollagenpeptide bei regelmäßiger Einnahme positive Effekte auf Hautfeuchtigkeit und Elastizität haben können. Auch bei feinen Fältchen wurden in Untersuchungen Verbesserungen beobachtet.

Frau ab 40 prüft ein Kollagenprodukt in der Drogerie und vergleicht Inhaltsstoffe. Symbolbild für Trinkkollagen, Hautpflege, Kollagenwirkung und bewusste Kaufentscheidung.

Das klingt erst einmal gut. Trotzdem sollten wir die Erwartungen realistisch halten – auch Trinkkollagen kann die Zeit natürlich nicht zurückdrehen.


Wenn überhaupt, sprechen wir von einer Unterstützung über einen längeren Zeitraum. Die Ergebnisse können von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen und natürlich spielen auch Ernährung, Lebensstil, Sonnenschutz und die gesamte Hautpflege eine Rolle. Für mich ist Trinkkollagen deshalb eher eine mögliche Ergänzung als die Grundlage einer guten Anti-Aging-Pflege.

Was unterstützt die Haut denn wirklich?

Jetzt stellt sich natürlich die entscheidende Frage: wenn wir verlorene Fasern nicht einfach mit einer Creme zurück in die Haut bringen können und auch ein Beauty-Drink kein Wundermittel ist – was können wir dann überhaupt tun? Eine ganze Menge.


Für eine durchdachte Anti-Aging-Routine finde ich vor allem diese Wirkstoffe interessant:


  • Retinol unterstützt die Hauterneuerung und gehört zu den am besten untersuchten Anti-Aging-Wirkstoffen.

  • Vitamin C wird für die körpereigene Kollagensynthese benötigt und wirkt gleichzeitig antioxidativ.

  • Peptide können als kleine Signalgeber unterschiedliche Prozesse in der Haut unterstützen.

  • Bakuchiol kann eine interessante Möglichkeit sein, wenn Retinol nicht gut zu deiner Haut passt.

Aber bitte verstehe diese Liste nicht als Einkaufsliste. Du brauchst nicht automatisch alle vier Wirkstoffe. Welche davon für Dich sinnvoll sind, hängt immer davon ab, was Deine Haut braucht, was sie verträgt und natürlich auch davon, welche Produkte du bereits verwendest. 


Ohne Sonnenschutz kämpfst du gegen Windmühlen

Jetzt kommt mein persönliches Pflege-Gesetz: Du kannst die besten Seren verwenden, hochwertige Wirkstoffe in Deine Pflegeroutine integrieren oder Kollagen einnehmen – ohne konsequenten Sonnenschutz kämpfst du gegen Windmühlen.


UV-Strahlung gehört zu den wichtigsten äußeren Faktoren der vorzeitigen Hautalterung. Sie kann unter anderem den Abbau von Kollagen und Elastin beschleunigen und so dazu beitragen, dass Deine Haut schneller an Festigkeit verliert und Linien und Fältchen sichtbarer werden. Deshalb gehört ein guter Sonnenschutz für mich zu jeder vernünftigen Anti-Aging-Routine.


Und ja, ich weiß: Sonnenschutz klingt lange nicht so aufregend wie das neueste Hightech-Serum. Aber wenn Du mich fragst, wo ich mein Geld zuerst investieren würde, ist meine Antwort ziemlich eindeutig: erst guter Sonnenschutz. Dann können wir über den Rest sprechen.


Warum Sonnenschutz für mich die wichtigste Anti-Aging-Pflege überhaupt ist, erkläre ich dir hier ausführlich.

Wenn Du noch auf der Suche nach einer passenden Sonnenpflege bist, ist unser DORS. SUN Fluid SPF 50 eine ideale Ergänzung für Deine morgendliche Routine. Es schützt Deine Haut zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlen, zieht schnell ein, klebt nicht und hinterlässt ein angenehm leichtes Hautgefühl. So lässt es sich auch unter Make-up oder Deiner Tagespflege ganz unkompliziert verwenden.

Kollagen-Creme oder Trinkkollagen – was ist nun besser?

Ob zum Cremen oder zum Trinken – beide Varianten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. 


Eine Creme mit Kollagen kann vor allem dabei helfen, Feuchtigkeit an der Hautoberfläche zu binden und für ein geschmeidigeres, glatteres Hautgefühl zu sorgen. Das kann gerade bei trockener oder reiferer Haut sehr angenehm sein.


Trinkkollagen verfolgt einen anderen Ansatz. Die enthaltenen Peptide werden über den Verdauungstrakt aufgenommen und können den Körper von innen mit entsprechenden Eiweißbausteinen versorgen. Studien zeigen mögliche positive Effekte auf bestimmte Hauteigenschaften, aber auch hier sollten wir realistisch bleiben.


Ich würde deshalb gar nicht unbedingt fragen: was ist besser? Die sinnvollere Frage lautet für mich: was möchtest du mit Deiner Hautpflege erreichen?


Wenn Deine Haut trocken ist und sich nach mehr Geschmeidigkeit sehnt, kann eine gute feuchtigkeitsspendende Pflege genau richtig sein. Möchtest Du Trinkkollagen ausprobieren, kannst Du es als Ergänzung betrachten. Geht es Dir aber um eine langfristig gut aufgebaute Anti-Aging-Routine, würde ich zusätzlich auf bewährte Wirkstoffe und konsequenten UV-Schutz setzen.

Was macht bei Kollagen also wirklich Sinn?

Wenn Du aus diesem Beitrag etwas mit nimmst dann das: lass Dich nicht allein von dem Wort Kollagen auf einer Verpackung überzeugen.


Eine Creme kann Deine Haut wunderbar pflegen, Trinkkollagen kann eine ergänzende Möglichkeit sein und gut ausgewählte Wirkstoffe können Deine Haut langfristig unterstützen. Entscheidend ist aber immer, was Deine Haut wirklich braucht und was zu ihr passt.


Und wenn Du mich nach dem wichtigsten Anti-Aging-Schritt fragst, bleibt meine Antwort ganz unspektakulär: schütze Deine Haut konsequent vor UV-Strahlung.


Wenn Du Dir bei Deiner Pflege unsicher bist, melde Dich gerne bei mir. Dann schauen wir gemeinsam, was für Deine Haut sinnvoll ist – und was Du Dir vielleicht auch einfach sparen kannst.


Bleib gesund, strahlend und vor allem ganz Du selbst.


Dein Marco

Kollagen ist ein wichtiger Bestandteil des Hautgerüsts

Es sorgt dafür, dass unsere Haut fest, stabil und elastisch bleibt. Mit dem Alter verändern sich Aufbau und Abbau dieser Strukturen ganz natürlich.

Kollagen-Cremes ersetzen kein verlorenes Kollagen

Die Moleküle sind zu groß, um in tiefere Hautschichten zu gelangen. Eine gute Creme kann aber Feuchtigkeit spenden und die Haut glatter, geschmeidiger und praller wirken lassen.

Trinkkollagen kann eine Ergänzung sein

Studien zeigen, dass bestimmte Kollagenpeptide bei regelmäßiger Einnahme Hautfeuchtigkeit und Elastizität unterstützen können. Ein Wundermittel ist es aber nicht.

Wirkstoffe und Sonnenschutz sind entscheidend

Retinol, Vitamin C und Peptide können eine sinnvolle Ergänzung in der Anti-Aging-Pflege sein. Besonders wichtig bleibt für mich der konsequente UV-Schutz.

Häufige Fragen rund um Kollagen (FAQs)

Bringt Kollagen-Creme wirklich etwas gegen Falten?

Eine Kollagen-Creme kann die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und dadurch für ein glatteres und pralleres Hautgefühl sorgen. Gerade Trockenheitsfältchen können dadurch weniger sichtbar erscheinen. Verlorene Kollagenfasern lassen sich allerdings nicht einfach von außen durch eine Creme wieder in die Haut einsetzen.

Was ist besser: Kollagen-Creme oder Kollagen zum Trinken?

Das lässt sich nicht direkt miteinander vergleichen, denn beide verfolgen unterschiedliche Ansätze. Eine Creme wirkt in erster Linie pflegend und feuchtigkeitsspendend an der Haut. Trinkkollagen wird verdaut und in kleinere Bestandteile zerlegt. Bestimmte Kollagenpeptide können laut Studien Hautfeuchtigkeit und Elastizität unterstützen. Für mich ist Trinkkollagen deshalb eher eine mögliche Ergänzung als die Basis einer guten Hautpflege.

Welche Wirkstoffe unterstützen die Kollagenbildung der Haut?

Besonders interessant sind Retinoide wie Retinol und Vitamin C. Auch bestimmte Peptide können Prozesse unterstützen, die für die Hautstruktur relevant sind. Welcher Wirkstoff sinnvoll ist, hängt aber immer von deiner Haut und ihrer Verträglichkeit ab. Mehr Wirkstoffe bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse.

Kann ich Kollagenabbau in der Haut verhindern?

Vollständig verhindern können wir die natürliche Hautalterung nicht – und das müssen wir auch nicht. Wir können allerdings beeinflussbare Faktoren reduzieren. Besonders wichtig ist dabei der Schutz vor UV-Strahlung, da sie den Abbau stützender Hautstrukturen beschleunigen kann. Für mich gehört ein guter Sonnenschutz deshalb zu jeder vernünftigen Anti-Aging-Routine.

💛 Noch Fragen? Wir sind für dich da.

Du bist dir unsicher, welche Hautpflege zu Dir passt?

Gerne finden wir gemeinsam die passende Pflegeroutine für Deine Haut – persönlich, ehrlich und individuell. Denn schöne Haut beginnt nicht mit möglichst vielen Produkten, sondern mit der richtigen Beratung.

Der Inhaber der Beautymanufactur Marco mit pinkem Hemd

Von unserem Beauty-Flüsterer: Marco

Marco ist fast 30 Jahren im Bereich Beauty tätig, zunächst in der telefonischen Kundenberatung/Hautanalysen. Er betreibt seit 2016 erfolgreich sein eigenes Kosmetikstudio in Mannheim. Daran angeschlossen der beliebte Onlineshop: Beautymanufactur.de - Hier werden tagtäglich hunderte von liebevoll gepackte Beautypakete auf die Reise durch ganz Deutschland geschickt. Immer mit Herz und ganz viel Liebe.