UVA und UVB – wo liegt der Unterschied? Das solltest du über UV-Strahlen wissen
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Lesezeit 7 min
Geschrieben von: Marco Dors
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Hallo, mein Lieblingsmensch! 💛 Schön, dass du wieder hier bist.
Heute kümmern wir uns um drei Buchstaben, die Du wahrscheinlich schon hundertmal auf einer Sonnencreme gelesen hast: UVA und UVB. Und wenn Du jetzt denkst: „Marco, muss ich denn wirklich wissen, was der Unterschied zwischen UVA und UVB ist? Hauptsache, ich benutze Sonnencreme!“ – dann gebe ich Dir zur Hälfte recht. 😉
Denn natürlich ist es erst einmal wichtig, dass Du Deine Haut schützt. Aber wenn Du verstehst, was der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen ist und was sie mit Deiner Haut machen, verstehst Du plötzlich auch, warum ich beim Thema Sonnenschutz so hartnäckig bin. Vor allem, wenn Dir Falten, Pigmentflecken und eine möglichst lange gesund und frisch aussehende Haut nicht ganz egal sind.
Also machen wir es heute ganz einfach. Kein Physikunterricht, kein Fachchinesisch. Versprochen! Nach diesem Beitrag weißt Du, was UVA und UVB unterscheidet, welche Strahlen für Sonnenbrand verantwortlich sind und warum Sonnenschutz für mich zu jeder guten Anti-Aging-Routine gehört.
Sonnenlicht besteht nicht nur aus dem schönen Licht, das wir sehen und genießen können. Ein Teil davon ist ultraviolette Strahlung – kurz UV-Strahlung.
Für unsere Haut sind dabei vor allem zwei Arten wichtig: UVA und UVB. Beide erreichen unsere Haut, aber sie wirken unterschiedlich. Wenn Du Dir nur eine ganz einfache Eselsbrücke merken möchtest, dann diese:
Ganz wissenschaftlich vollständig ist diese Eselsbrücke natürlich nicht. Aber sie hilft wunderbar dabei, den wichtigsten Unterschied zu verstehen. Und jetzt schauen wir uns beide etwas genauer an.
UVA-Strahlen sind für mich ein bisschen die heimlichen Übeltäter. Warum? Weil Du ihre Wirkung nicht unbedingt sofort bemerkst. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und spielen bei der lichtbedingten Hautalterung eine wichtige Rolle. Mit der Zeit können sich Folgen beispielsweise durch Fältchen, Elastizitätsverlust und Pigmentveränderungen bemerkbar machen.
Und genau hier wird das Thema besonders für uns ab 35 oder 40 spannend. Wir investieren in Seren, Cremes, Retinol, Vitamin C und hochwertige Anti-Aging-Pflege – vergessen aber manchmal den Schutz vor einem der wichtigsten äußeren Faktoren für vorzeitige Hautalterung: UV-Strahlung.
UVA-Strahlung ist außerdem nicht nur ein Thema für den Hochsommer. Deshalb gehört ein guter UVA-Schutz für mich nicht ausschließlich in die Strandtasche, sondern in eine durchdachte tägliche Hautpflege.
UVB-Strahlen kennst Du wahrscheinlich besser – zumindest ihre unangenehme Wirkung. Sie wirken hauptsächlich in den oberen Hautschichten und sind maßgeblich an der Entstehung von Sonnenbrand beteiligt.
Du kennst das vielleicht: ein schöner Sommertag, ein bisschen länger draußen gesessen als geplant und abends spannt die Haut, wird rot und fühlt sich heiß an. Das ist keine „gesunde Bräune“, sondern ein deutliches Warnsignal Deiner Haut. Und genau deshalb möchte ich mit einem Mythos aufräumen:
Doch. Ein Sonnenbrand bedeutet, dass Deine Haut durch UV-Strahlung geschädigt wurde. Deshalb sollte unser Ziel nicht sein, möglichst schnell braun zu werden und gerade so einen Sonnenbrand zu vermeiden. Sondern unnötige UV-Belastung möglichst gering zu halten.
Und keine Sorge: Du musst deshalb nicht Dein Leben im Keller verbringen. 😉 Es geht um einen vernünftigen und liebevollen Umgang mit Deiner Haut.
Diese Frage wird unglaublich häufig gestellt „Marco, was ist denn jetzt schlimmer – UVA oder UVB?“ Meine Antwort lautet: die beiden lassen sich nicht pauschal miteinander vergleichen. Denn beide können die Haut schädigen – aber eben auf unterschiedliche Art:
Beide Arten von UV-Strahlung können langfristig zur Entstehung von Hautkrebs beitragen. Deshalb reicht es nicht, bei einem Sonnenschutz ausschließlich darauf zu schauen, ob Du keinen Sonnenbrand bekommst.
Der Lichtschutzfaktor – kurz LSF oder SPF (zu deutsch "Sun Protection Factor") – bezieht sich vor allem auf den Schutz vor UVB-Strahlung. Deshalb solltest du zusätzlich darauf achten, dass dein Sonnenschutz auch einen ausreichenden UVA-Schutz bietet. Kurz gesagt: wir wollen unsere Haut vor UVA UND UVB Strahlen schützen.
Jetzt kommt der Teil, der mir besonders wichtig ist. Denn Wissen allein macht noch keine schöne Haut. Ein guter Sonnenschutz sollte in Deine Pflege Routine passen. Denn die beste Sonnencreme bringt Dir nichts, wenn Du sie morgens widerwillig benutzt und nach drei Tagen wieder hinten in den Schrank stellst.
Achte deshalb auf einen Schutz gegen UVA und UVB, einem zu Deinem Alltag passenden Lichtschutzfaktor und vor allem auf eine Textur, die Du gerne verwendest.
Bei längeren Aufenthalten im Freien, starkem Schwitzen oder nach dem Baden solltest Du außerdem ans Nachcremen denken. Und bitte vergiss Bereiche wie Hals, Dekolleté und Ohren nicht. Gerade Hals und Dekolleté sehe ich in der Beratung immer wieder: im Gesicht wird liebevoll gepflegt – und zehn Zentimeter weiter unten hört die ganze Liebe plötzlich auf.
Hand aufs Herz: trotz aller guten Vorsätze passiert es. Ein schöner Tag im Garten, ein Ausflug oder ein Nachmittag am See – und plötzlich merkst du am Abend: ups, das war jetzt wohl doch ein bisschen zu viel Sonne.
Ein Sonnenbrand ist eine Entzündungsreaktion der Haut auf zu viel UV-Strahlung und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Typische Anzeichen für einen Sonnenbrand sind:
Wichtig zu wissen: einen Sonnenbrand bemerkst du nicht immer sofort. Die Beschwerden können sich erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne vollständig entwickeln.
Als Erstes heißt es: raus aus der Sonne und die Haut schonen. Kühle die betroffenen Stellen sanft mit lauwarmen Umschlägen, feuchten Tüchern oder mit einer angenehm kühlenden Dusche um die Hitze schonend abziehen zu lassen. Bitte kein Eis direkt auf die Haut legen – das kann die ohnehin gereizte Haut zusätzlich belasten.
Deine Haut braucht jetzt vor allem Feuchtigkeit und eine möglichst sanfte Pflege. Vermeide zunächst Peelings, Retinol, Fruchtsäuren oder andere intensive Wirkstoffe auf den betroffenen Stellen.
Und bitte geh erst wieder in die Sonne, wenn Deine Haut sich vollständig erholt hat.
Mein Tipp: ein Sonnenbrand lässt sich nicht einfach „wegpflegen“. After-Sun-Produkte können die gereizte Haut angenehm beruhigen und mit Feuchtigkeit versorgen – sie machen die entstandene UV-Schädigung aber nicht rückgängig.
Bei starker Blasenbildung, ausgeprägten Schmerzen, Kreislaufproblemen, Fieber oder größeren betroffenen Hautflächen solltest Du den Sonnenbrand ärztlich abklären lassen.
Und danach? Nicht ärgern, sondern das nächste Mal besser machen: Sonnencreme großzügig auftragen, rechtzeitig nachcremen und deiner Haut zwischendurch ein schattiges Plätzchen gönnen.
Wenn Du aus diesem Beitrag nur eine Sache mitnimmst, dann bitte diese:
Sonnenschutz ist nicht nur Sonnenbrand-Schutz.
UVB-Strahlen machen sich häufig sehr schnell bemerkbar. UVA-Strahlen können dagegen lange unbemerkt auf Deine Haut einwirken. Und genau deshalb gehört für mich ein guter Schutz vor UVA und UVB zu den wichtigsten Dingen, die Du für deine Haut tun kannst.
Du brauchst deshalb keine Angst vor der Sonne zu haben. Sonne tut gut, macht gute Laune und gehört zum Leben dazu. Aber wir dürfen vernünftig mit ihr umgehen.
Und wenn Du mich fragst, welches Anti-Aging-Produkt Du lieber heute als morgen in Deine tägliche Routine integrieren sollst, dann kennst Du meine Antwort inzwischen wahrscheinlich: Sonnenschutz. Jeden Tag. Punkt. 💛
Bleib strahlend!
Dein Marco
UVA = vorzeitige Hautalterung
UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und spielen eine wichtige Rolle bei Photo-Aging, Falten und Pigmentveränderungen.
UVB = Sonnenbrand
UVB-Strahlen wirken stärker in den oberen Hautschichten und sind maßgeblich für Sonnenbrand verantwortlich.
Beide können deiner Haut schaden
Es gibt keinen sinnvollen Gewinner bei „UVA gegen UVB“. Deine Haut sollte vor beiden Strahlungsarten geschützt werden.
Achte auf UVA- UND UVB-Schutz
Ein guter Sonnenschutz sollte sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützen und sich angenehm auf der Haut anfühlen, damit Du ihn wirklich jeden Tag gerne verwendest.
UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und sind wesentlich an der lichtbedingten Hautalterung beteiligt. UVB-Strahlen wirken stärker in den oberen Hautschichten und sind vor allem für Sonnenbrand verantwortlich. Beide können die Haut schädigen.
Beide Strahlungsarten können schädlich sein. UVA- und UVB-Strahlen wirken unterschiedlich auf die Haut, weshalb ein guter Sonnenschutz möglichst vor beiden schützen sollte.
Ein guter Sonnenschutz schützt sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlung. Achte deshalb nicht ausschließlich auf einen hohen LSF, sondern auch auf die Kennzeichnung des UVA-Schutzes.
Ja, UVA-Strahlung ist nicht ausschließlich ein Thema für heiße Sommertage. Gerade wenn Du lichtbedingter Hautalterung vorbeugen möchtest, ist täglicher Sonnenschutz eine der sinnvollsten Maßnahmen Deiner Hautpflege.
Du bist dir unsicher, welcher Sonnenschutz oder welche Hautpflege zu Dir passt?
Gerne finden wir gemeinsam die passende Pflegeroutine für Deine Haut – persönlich, ehrlich und individuell. Denn schöne Haut beginnt nicht mit möglichst vielen Produkten, sondern mit der richtigen Beratung.
Von unserem Beauty-Flüsterer: Marco
Marco ist fast 30 Jahren im Bereich Beauty tätig, zunächst in der telefonischen Kundenberatung/Hautanalysen. Er betreibt seit 2016 erfolgreich sein eigenes Kosmetikstudio in Mannheim. Daran angeschlossen der beliebte Onlineshop: Beautymanufactur.de - Hier werden tagtäglich hunderte von liebevoll gepackte Beautypakete auf die Reise durch ganz Deutschland geschickt. Immer mit Herz und ganz viel Liebe.