Kann Sonnencreme Pickel verursachen? 5 Dinge, die Du wissen solltest
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Lesezeit 7 min
Geschrieben von: Marco Dors
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Hallo, mein Lieblingsmensch! 💛 Schön, dass du wieder hier bist.
Vielleicht kennst Du das:Du möchtest Deiner Haut etwas Gutes tun, sie vor UVA- und UVB-Strahlen schützen, trägst gewissenhaft deine Sonnencreme auf – und ein paar Tage später entdeckst Du plötzlich kleine Pickelchen, Unterlagerungen oder Mitesser. Und schon kommt der Gedanke:
„Meine Sonnencreme macht Pickel. Dann lasse ich sie lieber weg.“
Bitte mach genau das nicht. Denn Sonnenschutz ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Hautpflege – gerade dann, wenn Deine Haut zu Unreinheiten oder Pigmentflecken neigt. Aber: nicht jede Sonnencreme passt zu jeder Haut. Manche Formulierungen können sich auf fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut einfach zu reichhaltig anfühlen. Gleichzeitig spielen Hitze, Schweiß, Talg, Make-up, Deine übrige Hautpflege und die Reinigung am Abend eine Rolle.
Deshalb erkläre ich Dir heute, warum Du von einer Sonnencreme möglicherweise Pickel bekommst und worauf Du bei der Auswahl achten kannst. Ohne komplizierte Fachbegriffe - so, dass Du Deine Haut danach ein bisschen besser verstehst.
Eine Sache möchte ich gleich zu Beginn klarstellen: Sonnencreme bedeutet nicht automatisch Pickel. Vielmehr kann eine bestimmte Formulierung für Deine Haut ungeeignet sein.
Gerade reichhaltige Cremes oder solche mit einer schweren Textur können sich bei fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut schwer anfühlen. In Verbindung mit Talg, Schweiß und weiteren Pflegeprodukten kann das für manche Haut einfach zu viel werden.
Wenn Du also bei einer Sonnencreme Pickel bekommst, bedeutet das nicht, dass Deine Haut grundsätzlich keinen Sonnenschutz verträgt. Vielleicht hast Du einfach noch nicht die richtige Textur gefunden.
Mein Tipp: achte bei unreiner oder fettiger Haut eher auf leichte Fluids, Gele oder leichte Lotionen, die speziell für das Gesicht und Deinen Hauttyp entwickelt wurden.
Der Begriff „nicht komedogen“ bedeutet: ein Produkt wurde so entwickelt, dass es die Poren möglichst nicht verstopfen soll. Gerade wenn Du zu Mitessern oder Pickeln neigst, ist das ein wichtiger Hinweis bei der Auswahl Deiner Sonnencreme.
Wenn Talg, Schweiß und Pflegeprodukte die Poren nicht mehr frei verlassen können, können sich schneller Mitesser und Unreinheiten bilden. Genau hier setzt der Gedanke hinter „nicht komedogen“ an. Deshalb kann diese Kennzeichnung bei der Wahl einer Sonnencreme für unreine Haut eine hilfreiche Orientierung sein.
Aber auch hier gilt: jede Haut ist individuell. Nur weil eine Sonnencreme als nicht komedogen bezeichnet wird, bedeutet das nicht automatisch, dass sie für jede Haut perfekt funktioniert.
Mein Tipp: wenn Du empfindlich auf neue Produkte reagierst, teste eine neue Sonnencreme zunächst einige Tage konsequent und ändere in dieser Zeit möglichst nicht gleichzeitig deine komplette Pflegeroutine. So kannst Du viel besser erkennen, was Deine Haut wirklich verträgt.
Wenn es draußen warm wird, schwitzen wir mehr. Gleichzeitig kann die Haut stärker glänzen und mehr Talg produzieren. Dann kommen möglicherweise noch mehrere Schichten dazu: Serum, Tagespflege, Sonnencreme und Make-up. Das kann für manche Haut einfach zu viel sein. Deshalb hast Du vielleicht das Gefühl:
„Immer wenn ich Sonnencreme benutze, bekomme ich Pickel.“
Dabei ist es möglicherweise gar nicht die Sonnencreme allein, sondern die Kombination aus Hitze, Schweiß, Talg und mehreren Pflegeprodukten. Gerade im Sommer darf deine Pflegeroutine deshalb ruhig etwas leichter werden.
Wenn Deine Sonnencreme bereits ausreichend pflegend für deine Haut ist, brauchst Du darunter möglicherweise gar keine reichhaltige Tagescreme. Beobachte Deine Haut. Sie zeigt Dir meistens ziemlich deutlich, wenn ihr etwas zu viel wird.
Diesen Punkt sehe ich in der täglichen Hautberatung immer wieder: wir sprechen ganz viel darüber, was wir morgens auf die Haut geben – aber viel zu wenig darüber, was abends wieder herunter muss. Sonnencreme wurde dazu entwickelt, möglichst zuverlässig auf der Haut zu bleiben. Das ist tagsüber natürlich genau das, was wir möchten.
Am Abend solltest Du Sonnenschutz, Make-up, Schweiß, Talg und Schmutz jedoch gründlich und gleichzeitig sanft entfernen. Das bedeutet nicht, dass Du Deine Haut schrubben musst. Ganz im Gegenteil: eine milde, zu Deinem Hauttyp passende Reinigung reicht häufig vollkommen aus. Bei wasserfestem Sonnenschutz oder Make-up kann eine gründliche zweistufige Reinigung sinnvoll sein, sofern Deine Haut sie gut verträgt.
Wichtig ist vor allem: sauber bedeutet nicht quietschend trocken. Wenn Deine Haut nach der Reinigung spannt, brennt oder sich unangenehm trocken anfühlt, war es möglicherweise schon etwas zu viel.
Das ist für mich der wichtigste Punkt dieses Beitrags. Wenn Du glaubst, dass Deine Sonnencreme Pickel verursacht, solltest Du nicht einfach komplett auf Sonnenschutz verzichten. Suche lieber nach einer Formulierung, die besser zu Deiner Haut passt.
Dermatologische Empfehlungen raten auch bei zu Akne neigender Haut zu Sonnenschutz und empfehlen dabei unter anderem Produkte mit der Kennzeichnung „non-comedogenic“ beziehungsweise „nicht komedogen“. Ein geeigneter Sonnenschutz schützt deine Haut außerdem vor UV-bedingten Hautschäden und kann helfen, einer zusätzlichen Verdunkelung von Flecken nach Unreinheiten vorzubeugen. Gerade wenn Du Wirkstoffe gegen unreine Haut verwendest, solltest Du das Thema Sonnenschutz besonders ernst nehmen.
Wenn Deine Haut zu Pickeln, Mitessern oder einem öligen Glanz neigt, würde ich bei der Auswahl nicht nur auf einen hohen Lichtschutzfaktor schauen. Achte auf das Gesamtpaket der Formulierung.
Eine Sonnencreme für unreine Haut darf beispielsweise:
Sehr angenehm können leichte Fluids, Gel-Cremes oder leichte Lotionen sein.
Und noch etwas: die beste Sonnencreme ist am Ende nicht die, die laut Verpackung die spektakulärsten Eigenschaften besitzt. Es ist die Sonnencreme, die zu Deiner Haut passt und die Du wirklich gerne und regelmäßig benutzt.
Im Sommer darf Deine Hautpflege ruhig etwas leichter werden. Wärme, Schweiß und mehr Talg können dazu führen, dass eine reichhaltige Routine plötzlich zu viel für Deine Haut ist.
Mein Tipp: gerade im Sommer ist weniger oft mehr. Deine Haut braucht nicht möglichst viele Produkte, sondern eine leichte, gut abgestimmte Pflege, die zu ihrem aktuellen Zustand passt.
Eine für Deine Haut ungeeignete Sonnencreme kann Unreinheiten begünstigen – aber Sonnencreme verursacht nicht grundsätzlich Pickel. Oft liegt es an der Kombination aus einer zu reichhaltigen Formulierung, Talg, Schweiß, mehreren Pflegeschichten oder einer nicht optimalen Reinigung am Abend.
Deshalb möchte ich Dir vor allem eines mitgeben: verzichte wegen ein paar Pickeln nicht auf Sonnenschutz.
Schau lieber genauer hin: wie fühlt sich Deine Sonnencreme an? Ist sie für Deinen Hauttyp gedacht? Brauchst Du wirklich noch eine reichhaltige Creme darunter? Und reinigst Du Deine Haut abends gründlich? Manchmal sind es genau diese kleinen Veränderungen, die einen großen Unterschied machen.
Hautpflege muss nicht kompliziert sein. Du kannst lernen, Deiner Haut ein bisschen besser zuzuhören.
Bleib strahlend!
Dein Marco
Sonnencreme verursacht nicht automatisch Pickel
Entscheidend ist, ob die jeweilige Formulierung zu Deinem Hauttyp und Deiner restlichen Pflegeroutine passt.
Achte auf „nicht komedogen“
Bei unreiner und fettiger Haut kann eine nicht komedogen formulierte Sonnencreme eine gute Orientierung sein.
Halte Deine Sommerpflege leicht
Zu viele reichhaltige Produkte zusammen mit Schweiß und Talg können Deine Haut unnötig belasten.
Reinige Deine Haut am Abend gründlich, aber sanft
Sonnencreme, Make-up, Talg und Schweiß sollten abends entfernt werden, ohne Deine Haut dabei auszutrocknen oder unnötig zu reizen.
Sonnencreme selbst ist nicht grundsätzlich der Auslöser für Pickel. Unreinheiten entstehen meist dann, wenn die Formulierung nicht optimal zu deinem Hauttyp passt oder wenn sich Schweiß, Talg und Pflegeprodukte auf der Haut stauen. Entscheidend ist also die richtige Auswahl und Anwendung.
Wenn du nach dem Auftragen von Sonnencreme Unreinheiten bemerkst, liegt das häufig an einer zu reichhaltigen Textur, einer Kombination mit anderen Pflegeprodukten oder an unzureichender Reinigung am Abend. Auch Hitze und vermehrte Talgproduktion im Sommer können diesen Effekt verstärken.
Für unreine Haut eignen sich besonders leichte Texturen wie Fluids, Gel-Cremes oder sehr leichte Lotionen. Wichtig ist, dass die Sonnencreme schnell einzieht, die Haut nicht stark beschwert und einen zuverlässigen UVA- und UVB-Schutz bietet.
Auch bei Akne oder zu Unreinheiten neigender Haut ist Sonnenschutz sehr wichtig. Er schützt die Haut vor UV-Schäden und kann verhindern, dass sich Pickelmale oder Pigmentflecken zusätzlich verdunkeln. Entscheidend ist die Wahl einer passenden, leichten Formulierung.
Du bist dir unsicher, welcher Sonnenschutz oder welche Hautpflege zu dir passt?
Gerne finden wir gemeinsam die passende Pflegeroutine für deine Haut – persönlich, ehrlich und individuell. Denn schöne Haut beginnt nicht mit möglichst vielen Produkten, sondern mit der richtigen Beratung.
Von unserem Beauty-Flüsterer: Marco
Marco ist fast 30 Jahren im Bereich Beauty tätig, zunächst in der telefonischen Kundenberatung/Hautanalysen. Er betreibt seit 2016 erfolgreich sein eigenes Kosmetikstudio in Mannheim. Daran angeschlossen der beliebte Onlineshop: Beautymanufactur.de - Hier werden tagtäglich hunderte von liebevoll gepackte Beautypakete auf die Reise durch ganz Deutschland geschickt. Immer mit Herz und ganz viel Liebe.